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Fragen und Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Bewerbung und Einstellung bei der Wachpolizei des Landes Hessen.

Du hast darüber hinaus noch Fragen? Dann wende Dich bitte an die Einstellungsberatung!

Sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (ausgefüllter Bewerbungsbogen für die Wachpolizei, die darin aufgeführten Unterlagen sowie die Einverständniserklärung zur laborchemischen Untersuchung auf Drogen) bitte direkt an die Dienststelle, bei der aktuell Wachpolizistinnen und Wachpolizisten eingestellt werden. Füge der Bewerbung bitte lediglich Fotokopien bei und verwende keine Bewerbungsmappen, da die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren nicht zurückgesandt werden können.

Die Einladung zum Eignungsauswahlverfahren orientiert sich grundsätzlich an der Reihenfolge der Bewerbungseingänge und wird etwa 2-4 Wochen vor dem Termin verschickt.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht.

Übrigens: Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert.
Gib doch bitte in Deinen Bewerbungsunterlagen an, wenn Du ehrenamtlich tätig bist. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.

Die Tätigkeiten variieren je nach Polizeipräsidium. Insgesamt kommen auf Dich abwechslungsreiche und spannende Tätigkeiten zu. Im Team mit den Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten unterstützt Du u. a. bei folgenden Aufgaben:
  • Objektschutzmaßnahmen
  • Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen, Tatortarbeit
  • Unterstützung bei Abschiebungen und Vorführungen (Durchführung von Transporten)
  • Sicherung polizeilicher Grundstücke und Gebäude
  • Gewahrsamsdienst
  • Verkehrsüberwachung
  • Dienst bei Großveranstaltungen oder besonderen Ereignissen
  • Fußstreife
Das Auswahlverfahren gliedert sich in
  • einen schriftlichen Teil
  • ein Auswahlgespräch
  • eine polizeiärztliche Untersuchung

Zum jeweils nächsten Teil des Auswahlverfahrens wird nur zugelassen, wer den vorhergehenden Teil erfolgreich absolviert hat.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird kein Sporttest durchgeführt. Ein Sporttest mit Leistungsnachweis wird am Ende der Ausbildung abverlangt.

Der schriftliche Teil wird in Form eines Computertests an der Polizeiakademie Hessen in Wiesbaden durchgeführt und dauert ca. 1,5 Stunden.
Er gliedert sich in einen Intelligenz-, Wahrnehmungs-, Konzentrations- und Rechtschreibtest. Im Bedarfsfall können ergänzende Testmittel eingesetzt oder Einzeltests durchgeführt werden.
Die Feststellung der Eignung setzt voraus, dass die Mindestwerte erreicht werden.

Das Auswahlgespräch wird durch die Beschäftigungsbehörde (Polizeipräsidium) durchgeführt. Im Rahmen des Gesprächs von ca. 30 Minuten werden vor allem intellektuelle Fähigkeiten, Team- und Sozialverhalten, Kommunikation, Belastbarkeit und Ausdauer, Verantwortungsübernahme und Motivation bewertet.

Beste Vorbereitung:

  • Sei offen und ehrlich, das wirkt authentisch
  • Konstruiere nichts, berichte eher aus dem eigenen Erfahrungsschatz
  • Mach Dir Gedanken, warum Du wirklich zur Wachpolizei möchtest und welche Vor- und Nachteile dieser Beruf mit sich bringt (aber nicht mit Hilfe von Büchern, etc. vorbereiten, klingt immer auswendig gelernt und wenig authentisch)
  • Vor allem auch an die negativen Seiten des Berufsbildes denken und noch einmal darüber nachdenken, ob dies wirklich der richtige Beruf ist
  • Bei der Darstellung der eigenen Person sollte man neben den beruflichen Aspekten auch die persönlichen und privaten beachten

Die Polizeiärztliche Untersuchung erfolgt nach Nr. 4.1 der Verwaltungsvorschrift zur Ausführung des § 13 HSOG-DVO - VVWaPol - und umfasst u. a. eine Untersuchung auf Drogen (siehe Einverständniserklärung bei „Bewerbungsbogen Wachpolizei“). Das heißt, geeignet sind nur solche Personen, die körperlich und geistig in der Lage sind, die ihnen übertragenen Aufgaben ordnungsgemäß wahrzunehmen. Dies ist durch ein ärztliches Zeugnis zur Beurteilung der Wachpolizeitauglichkeit feststellen zu lassen.
Die Untersuchungen werden durch den Polizeiärztlichen Dienst bzw. den Arbeitsmedizinischen Dienst der hessischen Polizei durchgeführt.

Vollständige Literaturempfehlungen zur Testvorbereitung:

  • Hesse / Schrader
    Testtraining 2000 plus. Einstellungs- und Eignungstests erfolgreich bestehen Eichborn Verlag, Frankfurt am Main
  • Geisselhart, R. & Burkart, C. (2002)
    Memory. Gedächtnistraining und Konzentrationstechniken Haufe Verlag, Freiburg
  • Lorenz, M. & Rohrschneider, U. (2002)
    Vorstellungsgespräche. Einfach. Praktisch Haufe Verlag, Freiburg

Wo findet die Ausbildung statt?

Grundsätzlich findet die 18-wöchige Ausbildung an der Polizeiakademie Hessen in Wiesbaden statt. Solltest Du eine weite Anreise haben, wird Dir für die Dauer der Ausbildung ein Zimmer an der Polizeiakademie zur Verfügung gestellt.
Je nach Anzahl der Auszubildenden sind weitere dezentrale Standorte möglich.

Was umfasst die Ausbildung?

Die Ausbildung umfasst insbesondere die Vermittlung von Rechtskenntnissen, eine Unterweisung in sozialer Kompetenz und ein Kommunikationstraining. Des Weiteren erhältst Du eine Schießausbildung und eine Beschulung für das Führen von Dienstkraftfahrzeugen.

Angehörige der Wachpolizei des Landes Hessen haben im Rahmen ihrer Aufgaben die Befugnisse des Polizeivollzugsdienstes.

Wie viel Geld erhalte ich als Wachpolizistin/Wachpolizist?

  • Wachpolizist*innen sind grundsätzlich in der Entgeltgruppe 8 des TV-H eingruppiert, ein Aufstieg in die Entgeltgruppe 9 TV-H ist möglich und richtet sich nach der Qualifikation - Die genaue Höhe des Gehalts kannst Du dem Gehaltsrechner des öffentlichen Dienstes entnehmen (https://oeffentlicher-dienst.info)
  • Für den Einsatz im Wechselschichtdienst werden tarifliche Zulagen (Wechselschichtzulage, Zuschläge für Dienste zu ungünstigen Zeiten) gezahlt
  • Zusätzlich erhältst Du das Landesticket zur kostenlosen Nutzung des hessischen Nahverkehrs
  • Die Einstellung erfolgt zunächst befristet für ein Jahr. Bei entsprechender Bewährung erfolgt die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis

Wo werde ich bei der Wachpolizei eingestellt?

  • Eine Einstellung als Wachpolizist*in erfolgt bei dem jeweiligen Präsidium, das aktuell Wachpolizist*innen sucht
  • Als Wachpolizist*in bist Du Arbeitnehmer*in des Landes Hessen

Ist eine Einstellung mit Tätowierung möglich?

  • Eine Einstellung mit Tätowierungen ist grundsätzlich möglich, jedoch existieren Einschränkungen
  • Sämtliche Tattoos werden bei der ärztlichen Untersuchung fotografiert und anschließend rechtlich bewertet
  • Alle Tattoos, die bei getragener Uniform sichtbar und nicht mit der Uniform vereinbar sind, müssen entfernt werden
  • Kleine Tattoos dürfen sichtbar sein, wenn sie ohne besondere Symbolik sind und eine weltanschaulich neutrale Botschaft haben
  • Auch Tattoos, die bei getragener Uniform nicht sichtbar sind, aber eine besondere Symbolik oder keine weltanschaulich neutrale Botschaft enthalten, müssen entfernt werden

Kann ich mit einer Vorerkrankung eingestellt werden?

  • Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist nicht möglich
  • Der polizeiärztliche Dienst entscheidet darüber, inwieweit Du gesundheitlich als tauglich für den Dienst bei der Wachpolizei eingestuft wirst
  • Lege Deiner Bewerbung direkt alle vorhandenen Befunde / Behandlungsberichte bei und warte auf die Rückmeldung des Polizeiarztes

Führt es zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren, wenn ich bereits polizeilich in Erscheinung getreten bin?

  • Eine Teilnahme am EAV bzw. eine Einstellung kann nicht erfolgen, solange das strafrechtliche Ermittlungsverfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist
  • Die Verfahrensakte wird regelmäßig angefordert und ausgewertet
  • Es wird geprüft, ob Du charakterlich bzw. persönlich geeignet erscheinst

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